Kreativität, Unternehmergeist und ein Gespür für Zahlen sind gerade beim 27. Jahrgang des Präsenzstudiums am Institut KMM gefordert. Die Meisterstücke stehen vor der Tür und die Studierenden werkeln seit mehreren Wochen fleißig an ihren eigenen Geschäftsideen, um potentielle Förderer zu begeistern. Die vielfältigen Visionen reichen in diesem Jahr von kulinarischen Erlebnissen bis hin zu innovativen Konzepten zur Anmietung von Proberäumen und der Errichtung einer Umwelt-Jugendherberge in China.

Hier nun ein kurzer Überblick über die Teilnehmer*innen und ihre jeweiligen Projekte:

Jördis Wallace geht mit „Zu TISCH! Essen für Gemeinschaft“ der Problematik der durch Armut bedingten Fehlernährung nach und entwirft dazu einen Lösungsansatz, der über die vorhandene Notfallversorgung mit Nahrung hinausgeht und Gesundheit und Partizipation mit einbezieht.

Hinter der Idee zu „Soups&Stories“ stehen Katharina Stein und Laura Witte. Ihr innovativer Foodtruck soll Studierende auf dem Campus nicht nur schnell und günstig mit vielseitigen Suppen und Eintöpfen versorgen, sondern gibt ihnen auch die Möglichkeit ihre eigene Rezeptidee einzureichen. Passend dazu werden kleine Geschichten über die Menschen hinter den Gerichten erzählt.

Sönke Behrens und Anne Herwanger möchten mit „YouQuest“ eine Befragungssoftware entwickeln, mit welcher Institutionen herausfinden können, was ihre crowd wirklich möchte. Die Schlagworte schnell, einfach und digital sind dabei entscheidend.

In ein Kinozelt am Ende der Welt entführt uns Florina Vilgertshofer mit ihrem Projekt Irrlicht – Kinozelt am Ende der Welt“. Das mobile Kino in den Monaten Mai bis Oktober immer donnerstags bis sonntags durch die Regionen fahren, um Menschen dort Filme zu zeigen, die sie sonst nicht sehen würden.

Mareike König präsentiert mit „KönigsImpro“ eine Workshopart, bei welcher selbstständige Kultur- und Kreativschaffende zu selbstbewussten, souveränen Unternehmern ihrer selbst und ihrer Kunst werden können. Erreicht soll dies durch angewandte Techniken aus dem Improvisationstheater. Die Teilnehmer*innen stärken durch „KönigsImpro“ ihr Selbstbewusstsein, ihre Flexibilität und ihre Souveränität im Umgang mit Neuem.

Ein innovatives Kurskonzept wird Nataliya Stupka vorstellen. Unter dem Namen „Kulturkurs“ werden alternative Modelle der geisteswissenschaftlichen Ausbildung etabliert. Das umfangreiche Angebot an Einzelvorlesungen und Kursen in den Bereichen Kunst, Musik, Literatur und Philosophie bietet eine neue Art des Eintauchens in die Welt der geisteswissenschaftlichen Disziplinen.

Mit „myCultureWallet“ kreieren Sandra Pisch und Anna Stegmann ein digitales Kulturabonnement für Berufseinsteiger in Hamburg zwischen 20 und 35 Jahren. Durch eine benutzerfreundliche App sind die kulturellen Angebote einfach wählbar.

Charlotte Burghardt und Lucas Paradies rufen mit dem „FrischZellenKultur“ eine Plattform ins Leben, die Menschen animiert, sich zu engagieren und selbst Kultur zu schaffen. Mit Hilfe von Kulturrezepten, bekommen die Kunden eine ausführliche Anleitung und das nötige Rüstzeug, um ihr Projekt erfolgreich umzusetzen. Der Verein steht dabei beratend und betreuend an der Seite der Kulturschaffenden. 

Musik braucht Raum um zu entstehen, sich zu entwickeln und zu entfalten. Lasse Grunewald und Paul Saint-Paul wollen mit „MusikRaum.de“ den Mangel an Räumen für Musik durch effizientere Auslastung von Proberäumen zur Förderung der vielfältigen Musikkultur in Deutschland nachhaltig lösen. Mit ihrem Netzwerk für Proberaum-Sharing sowie der Website und der App ermöglichen sie Musikern und Musikerinnen die spontane Suche und flexible, kostengünstige Anmietung von Proberäumen in ihrer unmittelbaren Umgebung.

Einen neuen Platz für Kunst schaffen Samuel Erdmann und Jennifer Schmid mit „Karl & Frida“. Diese Marke macht aus Mineralwasser ein Lifestyleprodukt. Auf den Flaschen werden im wechselnden Turnus Werke junger Künstler*innen zu sehen sein. „Karl & Frida“ verbindet so Kunstförderung und Nachhaltigkeit.

Eine Reise nach China lohnt bald noch mehr, denn Nengda Yu plant dort eine „Umwelt-Jugendherberge“ zu errichten, welche als Vorbild für Öko-Architektur in China gelten soll und gleichzeitig eine Austauschplattform für junge Leute bietet, um das Umweltbewusstsein zu schaffen und zu stärken.

Johannes Dam und Nadine Schwalb präsentieren mit „Kulturshock“ einen Projekttank, bei welchem „Cultural Entrepreneurs“ Projekte und Konzepte zu Kultur- und Gesellschaftsrelevanten Themen entwickeln und ausarbeiten.

 

Diese vielseitigen Themen werden am 2. und 3. März im Institut für Kultur- und Medienmanagement vorgestellt. Kommt zahlreich! Hier der geplante zeitliche Ablauf.

Wir arbeiten indessen unter Hochtouren weiter an der Optimierung unserer Geschäftsideen. Denn der Weg zur perfekten Geschäftsidee ist bekanntlich lang.