KMM Forum 2010, Duisburg

KMM Forum 2010, Duisburg

Genauso wie der regelmäßige Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis nötig ist, um die professionelle Relevanz von Fragestellungen und Problemlösungen zu sichern, ist auch der kontinuierliche Dialog zwischen dem Institut KMM und der Gesellschaft notwendig, um die Erkenntnisse an eine größere Öffentlichkeit zu vermitteln und die daraus entstehenden Rückkopplungen umsetzen zu können. Diesen Wissenstransfer fördern wir durch verschiedene Angebote und Formate:

Publikationen

Mehr Informationen

Das Institut KMM Hamburg veröffentlicht akademische Lehrschriften sowie praxisnah verfasste Handbücher, Ratgeber und Kompendien. Institutsangehörige wirken zudem bei den Publikationen anderer Herausgeber mit, beispielsweise dem Institut für kulturelle Innovationsforschung und am Handbuch Kulturmanagement – Recht, Politik & Praxis.

Die Dynamik kulturellen Wandels: Essays und Analysen

Kultur lebt davon, dass sie sich in einem Prozess Dynamikpermanenten Wandels befindet, der nicht vorhersehbar ist. Wie entsteht dieser kulturelle Wandel? Wer sind seine Akteure und was seine Strukturen? Die Bedeutung kulturellen Wandels als Auslöser für gesellschaftliche Veränderungen tritt im 21. Jahrhunderts unter dem Vorzeichen interkultureller Konflikte neu ins Bewusstsein. Durch Reflexion und Kulturanalyse können neue Erkenntnisse über die Dynamik kulturellen Wandels gewonnen und Impulse für neue kulturelle Entwicklungen gegeben werden.

Siebzehn Kulturmanager/innen, Musikwissenschaftler/innen und Komponisten beschreiben in diesem Band aus der Sicht ihres Fachgebietes ein facettenreiches Bild der interdisziplinären Komplexität kulturellen Wandels. Der Band erscheint aus Anlass des 60. Geburtstages des Hamburger Komponisten, Musik- und Kulturwissenschaftlers Reinhard D. Flender beim LIT Verlag.

Die Dynamik kulturellen Wandels: Essays und Analysen; Festschrift Reinhard Flender zum 60. Hrsg: Svensson, Jenny. Schriften des Instituts für Kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg; Bd. 2. LIT Verlag, Berlin/Münster 2013. ISBN 978-3-643-12366-4 .

 

Offene Räume für Kunst & Kultur: innovatives Kulturmanagement aus Hamburg

RäumeIn Hamburg gibt es über 250 Räume für Kunst und Kultur, darunter allein über 90 Museen, 60 Theater und 30 Kulturzentren, die von mehreren Millionen Menschen jährlich besucht werden. Bürgerschaftliche Traditionen kulturellen Handelns haben in der Freien und Hansestadt Hamburg zu einer Vielfalt von Gebäuden und Räumen für Kunst und Kultur geführt. Die historisch gewachsenen Traditionen dieser Raumkultur stellen Kulturmanager vor besondere Herausforderungen. Es geht dabei nicht nur um die Kostendebatte, sondern darum, die jeweiligen individuellen Raumqualitäten künstlerisch auszudifferenzieren. Führende Hamburger Kulturmanager haben dafür innovative Konzepte entwickelt, die in diesem Band vorgestellt werden.

Offene Räume für Kunst & Kultur: innovatives Kulturmanagement aus Hamburg. Hrsg: Flender, Reinhard. Schriften des Instituts für Kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg; Bd. 1. LIT Verlag Berlin/Münster 2013. ISBN 978-3-643-11769-4 .

 

100 Streifzüge – Private Förderung im Hamburger Kulturleben

Die 256 Seiten umfassende, farbig illustrierte Cover_250px-e1291843146142Dokumentation “100 Streifzüge – Private Förderung im Hamburger Kulturleben” vermittelt einen Eindruck der Vielfalt und Vielzahl der privaten Förderung von Kultureinrichtungen, Kulturinitiativen und Künstlern in Hamburg. Die Streifzüge reichen von kleinen Initiativen, wie zum Beispiel dem Ida Ehre Kulturverein, bis zu Großunternehmen oder Deutschlands größtem Freundeskreis, den Freunden der Kunsthalle, bis hin zu bundesweit agierenden Kulturträgern, wie beispielsweise der Deutschen Stiftung Musikleben.

100 Streifzüge – Private Förderung im Hamburger Kulturleben Hrsg.: Institut KMM, KMM-Verlag Hamburg 2010. ISBN: 978-3981304404  

 

Steuerliche Behandlung von Spenden, Sponsoring und Werbung. Ein Leitfaden für Kunst und Kultur

indexKunst und Kultur sind hierzulande zunehmend auf private Unterstützung angewiesen. Der Leitfaden bietet Kulturschaffenden und Kulturförderern einen Überblick über die steuerlichen Anforderungen bei der Bereitstellung privater Finanzmittel sowie von Sach- und Dienstleistungen für Kunst und Kultur. Anhand von zahlreichen Fallbeispielen werden typische Situationen skizziert.

Steuerliche Behandlung von Spenden, Sponsoring und Werbung. Ein Leitfaden für Kunst und Kultur. Hrsg.: Institut KMM / Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, KMM-Verlag Hamburg 2004. ISBN 3-9808136-3-0 .

 

Handbuch Wirtschaft und Kultur Formen und Fakten unternehmerischer Kulturförderung

Das Handbuch Wirtschaft und Kultur gibt umfassend Auskunft über alleHandbuch Wirtschaft und Kultur. Formen und Fakten unternehmerischer Kulturförderung Hrsg: Susanne Litzel / Friedrich Loock / Annette Brackert, Springer Verlag Berlin - erhältlich über den Buchhandel Facetten der unternehmerischen Kulturförderung. Es beschreibt und bewertet die verschiedenen Formen der Kulturförderung und gibt detaillierte Hinweise zur Rechtsform und zur steuerrechtlichen Behandlung von Fördergeldern. Ein ausführlicher Anhang stellt ergänzend alle relevanten Gesetze, Urteile und Erlässe zum Thema sowie Kontaktadressen und Musterverträge zur Verfügung.

Handbuch Wirtschaft und Kultur. Formen und Fakten unternehmerischer Kulturförderung. Hrsg.: Litzel, Susanne / Loock, Friedrich / Brackert, Annette, Springer Verlag, Berlin 2003.

ISBN-13: 978-3540443346 .

 

Handbuch Kulturmanagement – Recht, Polik & Praxis

In dem Handbuch stellen Autorinnen und Autoren die GRQRFQ4QN55UMLCDM3YL3QEWDQTMH8H1.0zentralen Aspekte von Kulturmanagement und Kulturpolitik praxisnah dar. Das Grundwerk umfasst ca. 180 Seiten und kostet 59,90 Euro. Der Bezug schließt einen Aktualisierungsservice mit fünf Ergänzungslieferungen pro Jahr ein. Eine Ausgabe umfasst ca. 120 Seiten sowie einen Newsletter, eine CD-ROM und ein- bis zweimal pro Jahr eine Themen-Broschüre.

Hinweis: Das Handbuch Kulturmanagement und Kulturpolitik wird seit 2015 als Handbuch Kulturmanagement Recht, Politik & Praxis weitergeführt (Poser, Ulrich / Röckrath, Gereon / Loock, Friedrich / Scheytt, Oliver: Handbuch Kulturmanagement Recht, Politik & Praxis. Raabe-Verlag Berlin/Stuttgart 2015)

Ringvorlesungen

Mehr Informationen

In den Ringvorlesungen werden semesterweise veschiedene Schwerpunkte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Meist an Donnerstag Abenden finden Gesprächsrunden mit Gästen aus der Kultur- und Medienbranche sowie aus Politik und Gesellschaft statt. Je nach Thema gestalten auch unsere ProfessorInnen die Programmentwicklung mit und steuern wertvolle Kontakte aus ihrem Netzwerk bei. Auch in Kooperation mit der Hafencity Universität und dem Institut für kulturelle Innovationsforschung entstehen immer wieder interdisziplinär behandelte Themenschwerpunkte. Eine Auswahl der bisherigen Programme:

Kultur entwickelt [sich]

Sommersemester 2013. Im Sommersemester 2013 widmeten wir uns dem Thema „Kulturentwicklung“ im Sinne einer Entwicklung von (Kultur-)Politik und Gesellschaft einerseits sowie dem Wirken von Institutionen, Einzelpersonen und Netzwerken aus dem Bereich Kunst und Kultur andererseits.

Offene Räume, offene Stadt

WiSe 2011/12. In einer Metropole mischen sich eigene Traditionen mit fremden, die durch Zuwanderung geprägt sind. Längst sind die großen Metropolen Europas zu “Melting Pots” geworden . Oder handelt es sich doch eher um eine Überlagerung von “Parallelgesellschaften”? Wie offen ist unsere Stadtkultur? Reagieren die Kulturmanager auf die neuen demoskopischen Entwicklungen? Diesen Fragen gingen Experten und Praktiker in einer siebenteiligen Ringvorlesung nach.

Äthetik und Management II

Sommersemester 2011. Wer heute als KulturmanagerIn in der Kulturlandschaft wirkt, ganz gleich ob im Theater, im Konzerthaus oder im Museum, bewegt sich immer in einem Spannungsfeld zwischen ästhetischen Wahrnehmungskriterien und den Anforderungen des Managements. weder das eine noch das andere lässt sich dabei in den Mittelpunkt stellen. Das Ziel ist stets der Einklang beider Seiten, auch wenn oftmals nur ein schmaler Grat zwischen der Erfüllung eines künstlerischen Ethos’ und der Beachtung der Notwendigkeiten managerialer Handlungsprämissen bleibt. Eine Programmübersicht finden Sie hier.

Ästhetik und Management I

Wintersemester 2010/11. Das Spannungsfeld zwischen „Ästhetik“ und „Management“ ist täglich Brot der Kultur- und Medienmanager. Als „König/innen/e der Schnittstellen“ zumeist gleich zwischen vielen Stühlen sitzend, können sie oft weder das eine noch das andere in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeiten stellen. Aber ist es immer ein Spannungsfeld aus Gegensätzen, in dem sie da agieren? Im Wintersemester 2010/11 erkundeten wir verschiedene Bereiche und Schnittstellen aus Kunst, Kultur, Medien und Management vor dem Hintergrund ästhetischer Überlegungen, philosophischer Fragestellungen und aktueller Strömungen, die Einfluss nehmen auf Konzeptionen, Handlungen und Entscheidungen im Wirkungsfeld des Kultur und Medienmanagements. Können die verschiedenen Sphären auch belebend und ergänzend zueinander stehen? Eine Programmübersicht finden Sie hier.

Erhalt der kulturellen Vielfalt ‒ Welchen Schutz braucht die Kultur?

WiSe 2009/10. Die Industrialisierung ist seit der Globalisierung in fast allen Kulturen der Welt angelangt. Ein neuer kultureller Mainstream verdrängt seit einem Jahrhundert weltweit traditionelle Kulturformen. Aber auch alle für die Massenmedien “sperrigen” kulturellen Ausdrucksformen werden an den Rand gedrängt. Von daher hat die UNESCO zum Schutz der kulturellen Vielfalt aufgerufen. Was ist darunter zu verstehen? Sollen die ethnischen oder avantgardistischen Kunstformen zukünftig in ausgewiesenen “Kulturschutzzonen” angesiedelt werden? In gewisser Weise ist die traditionelle europäische “Hochkultur” schon längst zu so einer Kulturschutzzone avanciert, denn kaum ein Museum oder Opernhaus könnte hierzulande ohne staatliche Hilfe auskommen. Aber wie steht es um den Jazz und um die Kulturen von ethnischen Minderheiten oder kulturelle Traditionen von Bürgern mit Migrationshintergrund? Diese und vielen andere Fragen haben namhafte Persönlichkeiten aus Kultur und Medien im Wintersemester 2009/10 diskutiert. Die Ringvorlesung fand in Kooperation mit dem Institut für kulturelle Innovationsforschung statt.

Zukunftsperspektiven der Kultur

WiSe 2008/09. Kultur und Kunst scheinen die Zauberworte zu sein für eine ideale Gesellschaft, in der Gewalt, Diskriminierung und Mobbing ausgeschlossen scheinen. Kultur soll in sozialen Brennpunkten Konflikte entschärfen, eine anspruchsvolle Freizeitgestaltung bieten und einer Stadt Standort-Attraktivität verleihen. Kann Kultur das wirklich alles leisten, was man sich von ihr wünscht oder liegt die eigentliche Aufgabe von Kunst und Kultur nicht ganz woanders? Dieser und anderen Fragen stellten sich namhafte Persönlichkeiten aus Kultur und Medien im Wintersemester 2008/09. Die Ringvorlesung fand in Kooperation mit dem Institut für kulturelle Innovationsforschung statt.

KMM Forum

Mehr Informationen
Unter dem Titel KMM Forum organisiert das Institut KMM ganztägige Fachkonferenzen, die einem bestimmten Schwerpunktthema aus dem Kultur- und Medienmanagement gewidmet sind. Beim KMM Forum mit seiner Mischung aus verschiedenen Veranstaltungsformaten – wie Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops – treffen Experten aus Praxis und Wissenschaft auf Studierende und ein interessiertes Fachpublikum, um gemeinsam verschiedene Aspekte eines ausgewählten Schwerpunktthemas zu diskutieren:

KMM Forum 2013

Kultur als Programm: Wenn Kultur entwickelt werden soll …

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Thema Kulturentwicklung fand am 15.11.2013 das KMM Forum Kultur als Programm. Wenn Kultur entwickelt werden soll … am Institut statt. Zentraler Fokus lag hier auf der reflexiven Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen und jeweiligen Dispositionen der Akteure, die auf die Konzeption und Gestaltung von Kulturangeboten einwirken. In den Diskussionen mit den ReferentInnen wurden somit auch die von den unterschiedlichen Akteuren zu tragende und getragene Verantwortung sowie ihre unterschiedlichen Wertsetzungen bei Entscheidungen in kulturellen Handlungsfeldern erörtert. Lesen Sie hier die Ankündigung und hier den Nachbericht zur Veranstaltung.

Programm zum Download.

KMM Forum 2012

Kooperationen – Gemeinsam den Wandel gestalten

Die Rolle, die Kooperationen im Kultur- und Mediensektor auf organisationaler sowie inter- und transsektoraler Ebene spielen, war Gegenstand des KMM Forums am 08.06.2012 in Hamburg. Unter dem Titel Kooperationen – Gemeinsam den Wandel gestalten waren neben den verschiedenen Synergieeffekten auch Fragestellungen zu den Themenbereichen Konfliktmanagement, Veränderungsmanagement, Evaluation und Controlling zentrale Diskussionsfelder. Hier finden Sie das ausführliche Programm zur Veranstaltung.

KMM Forum 2010

Reformieren statt renovieren. Kultur und Kreativität brauchen Mut zum Wandel.

Unter diesem Titel kamen am 16.07.2010 Experten aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Medien zum KMM Forum 2010 in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord zusammen, um aktuelle und künftige Anforderungen an das Kulturmanagement und die Kulturpolitik zu diskutieren. In acht Panels standen verschiedene Bereiche des Kulturbetriebs im Hinblick auf ihre Reformbereitschaft und Reformfähigkeit im Mittelpunkt: „Braucht es neue ‚Kulturprodukte‘, neue Inszenierungs-Praktiken und Programmformate?“, fragte z. B. das Panel „Bühne“. Im Panel „Finanzen“ diskutierten Referenten und Publikum die Chancen alternativer Förderungswege für Kunst und Kultur. Die weiteren Panels beschäftigten sich mit Reformen in den Bereichen Publikum, Strukturen, Steuerung, Führung, Gesellschaft und Beratung. Der Nachbericht zur Veranstaltung erschien in der „politik und kultur“ (Sept.-Okt. 2010, Seite 12). Das Programm für das Forum erhalten Sie hier.

Die vollständige puk finden Sie hier auf der Website des Kulturrats.