Christiane Schneider

Foto: privat

Promotionsthema:

“Künstlerische Praxis als Experiment. Isa Genzkens Skulptur von 1976-1994 unter besonderer Berücksichtigung des Materials”

Gegenstand des Forschungsvorhabens ist das künstlerische Werk von Isa Genzken (*1948), das sich mit seinen unterschiedlichen skulpturalen Werkgruppen aus Holz, Gips, Beton und Epoxidharz durch einen markanten Wechsel von Materialien, Fertigungsprozessen und Gestaltungsweisen auszeichnet. Am Beispiel des diskontinuierlichen Vorgehens der Künstlerin und insbesondere an ihrem Einsatz von Material wird zu zeigen sein, auf welche Weise ein experimentelles Vorgehen Grundlage künstlerische Praxis sein kann.

Betreuer:
Prof. Dr. Brigitte Oetker
Prof. Dr. Dietmar Rübel, Hochschule für Bildende Künste, Dresden

Christiane Schneider über ihre Arbeit:

„Der Titel meiner Dissertation lautet ‚Isa Genzken. Das Frühwerk unter besonderer Berücksichtigung des Materialaspekts‘. Ziel der Dissertation ist die Untersuchung, Einordnung und kunsthistorische Diskussion des Frühwerks der Bildhauerin Isa Genzken. Im Zentrum des Promotionsvorhabens stehen die Skulpturen, die Isa Genzken (*1949) in den Jahren 1976 -1994 schuf. Diese frühe Arbeitsperiode ist gekennzeichnet durch die Aufeinanderfolge von Werkgruppen, für welche die Künstlerin sich jeweils unterschiedlicher Materialien – Holz, Gips, Beton, Epoxydharz – bedient. Anhand dieser Werke wird exemplarisch Genzkens künstlerische Praxis darzustellen sein als experimentelles Vorgehen, das gezielt Heterogenität und Gegensätzlichkeit als Instrumente von Innovation und ästhetischer Reflexion einsetzt, und das als Modell für Kunst als Wissensproduktion gedeutet werden soll.“

Kontakt:
christiane.schneider@hfmt-hamburg.de