Alexander Bretz

Zur Person

Werdegang:

1984-1986 Berufsausbildung zum Verlagskaufmann bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

1986-1991 Studium der Rechtswissenschaften in Mainz

1992-1995 Rechtsreferendariat

Assistent der Geschäftsführung bei der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam;

1995 Zweites juristisches Staatsexamen

1995 Zulassung als Rechtsanwalt in Berlin, spezialisiert auf die Beratung und Vertretung
von MandantInnen in den Bereichen Mode- und Textildesign, Industrie- und
Produktdesign, 3D-Animationsdesign, Visual Effects Design.

2003 Beginn der Tätigkeit als Dozent für Moderecht, Designrecht und Betriebswirtschaftslehre,
u.a. an der ESMOD Berlin Internationale Kunsthochschule für Mode,
der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sowie an der Lettischen Akademie
der Künste Riga.

2007 Beginn der Tätigkeit als Vertragsanwalt für Künstler- und Kreativenberatung der
Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Berlin-Brandenburg.

2008 Beginn der Tätigkeit als Mitglied des Kuratoriums/Member of the Board of Trustees
der amerikanisch-deutschen Schwesterstiftungen Patton Foundation, Washington
D.C. / Boston, und Patton Stiftung Sustainable Trust, Saarbrücken /
Néhou (Normandie, Frankreich).
Gründung des Instituts für designpolitische Entwicklung Un:D – Unternehmen
Design in Berlin zusammen mit Joachim Kobuss.

2012 Beginn der Tätigkeit als Fachbereichsleiter des Studiengangs Modemanagement
B.A. an der Mediadesign Hochschule Berlin mit Schwerpunkt in den Fachgebieten
BWL, Unternehmensführung, Management.

Alexander Bretz über seine Dissertation:

„Für junge Kreative spielt – wie für jede Existenzgründung – das Auffinden geeigneter Finanzierungsquellen eine große Rolle. Dabei stehen selten Investoren zur Verfügung; diese sind selbst in der Ausprägung als Risikokapitalgeber häufig mehr an technisch-innovativen als an kreativ-innovativen Existenzgründungen interessiert. Damit steht die Kreditfinanzierung durch Banken ganz im Vordergrund. Die Arbeit versucht herauszufinden, ob und in welcher Hinsicht dabei die Vergabeentscheidungen der Banken von unsachlichen Faktoren bestimmt werden, z.B. vermeintlichem Wissen über “die” Branche(n), um dann mögliche Schlussfolgerungen für die Praxis der Beteiligten zu ziehen. Ausgehend von einer Auswertung der – bislang relativ überschaubaren – Literatur zum Thema wird eine qualitativ-empirische Erhebung die Informationen dafür schaffen. Bei der Auswertung und Beurteilung der wissenschaftlichen und empirischen Quellen versucht die Arbeit, neben der betriebswirtschaftlichen Sichtweise auch ökonomische, psychologische und soziologische Ansätze zu berücksichtigen, z.B. Behavioral Economics oder Ansätze der empirischen Sozialforschung.“