Lena Schiller Clausen

Lena Schiller Clausen, Quelle: privat
Lena Schiller Clausen hat Politik, Italienisch und American Studies in mehreren Städten Deutschlands plus Kopenhagen studiert und danach einige Jahre in Dänemark gelebt, wo sie sich als Projektmanager im Bereich Kommunikation und Unternehmensentwicklung ausgetobt hat.
Seit sie 2009 zurück nach Hamburg kam, steckt sie in der Hamburger Coworking-Initiative fest. Als Mitgründerin und Geschäftsführerin des betahaus Hamburg ist sie dafür verantwortlich, dass die coworking-community wächst, der space des betahaus Hamburg (im kreativen Schanzenviertel) und das Unternehmen gedeihen. Sie ist außerdem Schnittstelle zu Unternehmen und Organisationen, die sich zunehmend mit Fragestellungen rund um “die Zukunft der Arbeit” an das betahaus Hamburg wenden.
Zum Vortrag am 22.02.2012
“Meconomy, digitale Bohéme und die Zukunft der Arbeit”
Spätestens seit Sascha Lobo haben sie einen Namen: die digitale Boheme. Aber dieser “neuen Schicht von Wissensarbeitern” geht es schon länger nicht mehr um das Arbeiten im Strandkorb oder dem Café um die Ecke.
Es sind junge Unternehmer, meist kreative Freiberufler, Selbstständige aus mediennahen Branchen und Projektgruppen und Startups aus der Technologie und Internetbranche. Seit sie nicht mehr in starre Hierarchien und Festanstellungen zwängen lassen müssen, beschäftigen sie sich – ganz nebenbei – auch immer mit der Organisation ihrer freien Arbeit, und mit der Frage, wie Arbeitsplatz und Arbeitszeit sich besser gestalten lassen, damit Leben und Arbeit reibungslos ineinander passen.
Anknüpfungspunkte an Gleichgesinnte, aber auch Infrastrukturen sowie neues Wissen und Kompetenzen bieten ihnen coworking-spaces, die sich nach dem Vorbild aus dem Silikon Valley weltweit etablieren. Hier arbeiten sie flexibel, offen, vernetzt, kollaborativ, an immer neuen Ideen und in immer neuen Konstellationen. Ist das die Zukunft der Arbeit?”
Workshop: Wie wollen wir arbeiten?
Wer ist “wir”? Was heisst schon “wollen”? Und was verstehen wir unter “arbeiten”? – zu dieser Fragestellung gestalten wir gemeinsam ein Mini-Barcamp. Bei einem Barcamp geht es darum gemeinsam laut zu denken. Das heißt, bei unserem Mini-Barcamp wird es mehrere 20-minütige “sessions” geben, die von den Teilnehmern selbst gehalten werden. Wer eine session gestalten möchte, kann seine Fragestellung oder Thema zu Beginn der Veranstaltung kurz vorstellen oder eines der vorgeschlagenen Themen übernehmen. Es gibt mehrere Tracks – das heißt die sessions laufen parallel. Jeder Teilnehmer kann dann spontan entscheiden, zu welcher session er gehen möchte und ob er zwischendurch wechselt.
